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Frauenliteratur


Paulo Coelho: Elf Minuten

Der Roman ist eine Geschichte eines Mädchens namens Maria, seit ihrer Kindesliebe bis sie aus Genf, wo sie als Tänzerin geschafft hat, nach Hause zurückkehrt. Mit zwanzig fährt sie nach Rio, damit mit ihr etwas interessantes passiert. Am Strand trifft er einen schweizerischen Mann, der Maria eine Arbeit anbietet. So fängt sie an in einem Bar zu schaffen. Die Arbeit ist hart und Maria hört auf. Sie hätte Geld nach Hause zu fahren, doch wird sie eine Prostituierte.

Der Roman ist nicht ein Roman mit pikanten Abenteuern einer Prostituierten. Am Ende des Buches steht ein Satz von Coelho: "Es hat lange gedauert, bis ich die Sakralität der Sexualität erkannt habe." Dies geschieht auch mit Maria. Nicht die Verzweiflung macht sie zu einer Prostituierten, sondern die innere Leere und Ziellosigkeit.

In einem Cafe trifft sie den Maler und sie werden eine Beziehung haben, in der sie die Sakralität der Sexualität kennenlernen können.

Eingebettet in die Haupthandlung sind auch immer wieder kleinere Geschichten und Gleichnisse - passend zur Handlung. Marias Tagebuch zwischendurch lockert die Geschichte auch immer wieder etwas auf und regt den Leser selbst zum Nachdenken an.

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Elfriede Jelinek: Die Klavierspielerin


Erika Kohut, Mitte dreißig und von Beruf Klavierlehrerin, lebt seit der Vertreibung des störenden Vaters eingeschlossen in der trauten Zweisamkeit mit ihrer alten Mutter. Das Hauptproblem ihrer Mutter besteht darin, ihr Besitztum – die Tochter – an sich zu binden, damit die Tochter ja nicht davonläuft.

Ehrgeizig und herrschsüchtig versucht die Mutter, Erika zur brillanten Pianistin auszubilden. Aus Erika ist jedoch keine Künstlerin geworden, aber eine Lehrerin, eine Interpretin, weil sie nicht brillant genug ist. Doch die mütterliche Erziehung ist nicht perfekt. Anfangs wird das mütterliche Ordnungssystem nur durch Erikas eitle Gier nach Äußerlichkeiten – Keider, Schuhe, Handtaschen – und heimlichen Ausflügen in ‚Pornokinos‘ zum Prater, wo sie aus sicherer Entfernung lustlos das Treiben der Prostituierten betrachtet. Doch dann taucht Walter Klemmer, ein Klavierschüler von ihr, in ihrem Leben auf.

In seiner sadistischen Lust vollführt er schließlich an Erika all das, was sie ihm in ihrem Brief vorschrieb. Dann geht Walter weg, endgültig befreit von Erika.

Der Roman wurde mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle verfilmt.

Im Jahr 2004 erhielt die Autorin den Literaturnobelpreis.

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