| Deutsche Literatur - Biedermeier
& Vormärz |
|
|
| Hauptgattungen des JDs |
|
.: Epik
 
- Die aphoristische Prägung, wobei die Meinungen nur
angedeutet und halb ausgesprochen wurden half der Zensur
zu entgehen.
- Konsequenz (z. T.): das Feuilleton wurde literarisiert,
die Literatur feuilletonisiert.
- Es gab auch Gegner der aphoristischen Manier - sie strebten
nach einer geschlossenen Form. (MUNDT, GUTZKOW)
- Als gemäßeste Form für den wirklichkeitsnahen
Gehalt wurde die Prosa empfunden.
- Der Reisebrief (HEINE, PÜCKLER-MUSKAU, BÖRNE)
- besonders für die Publikation in Zeitschriften und
Zeitungen geeignet.
- Skizze, Bild, Zeitgemälde, Studie
- Novelle - beliebteste Erzählform (etwas Skizzenhaftes
ist für diese Form charakteristisch)
- Briefnovelle
- Diskussionsnovelle (LUDWIG TIECK)
- Roman wurde entwickelt.
Aus Frankreich kam die Form des Fortsetzungsromans
Historischer Roman trat zurück
Zeitroman - wichtigster Vertreter: GUTZKOW ? Vorwort zu
den Rittern vom Geist formuliert den Anspruch: der Roman
soll "Panorama der Zeit" sein
Statt dem Nacheinander der Handlungen wurde das Nebeneinander
erfordert.
(Hier zeigt sich auch der Einfluß von JEAN PAULs Stil)
.: Drama
- Große Vertreter: GRABBE, BÜCHNER
- Charakteristisch: Illusionslosigkeit (im Gegensatz zu
den Jungdeutschen)
- Stilelemente weisen zum Naturalismus und Expressionismus
hinaus
- Die Dramatik GUTZKOWs und LAUBEs stand unter dem Einfluß
des französischen Gesellschaftsstückes und historischen
Lustspiels.
.: Lyrik
- HEINE
- Frühe Gedichte noch von der Romantik bestimmt
- Späte Lyrik und die Verserzählungen weisen schon
politische Züge auf.
- Politische Lyrik (von HEINE beeinflußt)
- ANASTASIUS GRÜN, HERWEGH, FREILIGRATH
- Bekannteste Anthologie: Politische Gedichte aus Deutschlands
neuerer Zeit.
|