| Deutsche Literatur - Biedermeier
& Vormärz |
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| Hauptgattungen |
.: Prosa
- Vor allem die Kleinkunst ist charakteristisch, wobei die
didaktischen Formen des 18. Jhs. beibehalten wurden
- Skizze, Kurzerzählung, Stimmungsbild, Märchen,
Novelle (als die entwicklungsfähigste Gattung)
- Die Abgrenzung zwischen Roman und Novelle ist nicht vollkommen
- MÖRIKE bezeichnet seinen Maler Nolten als Novelle,
obwohl es in der Nachfolge des romantischen Künstler-
und Entwicklungsromans stand.
- STIFTERs Witiko ist dagegen ein Beitrag für die Entwicklung
des historischen Romans, dessen Wurzeln in der Wendung der
Romantik zum Mittelalter lagen (ARNIM Kronenwächter).
- Historische Schule / Historismus
.: Lyrik
- Die Lyrik ist ein wesentlicher Teil der Geselligkeit und
des Zeitvertreibs.
- Die Abneigung gegen zu viel Pathos und einfache innige
Töne sind charakteristisch.
- Bestimmte Inhalte wiederholten sich: Liebe, Freundschaft,
Tages- und Jahreszeiten, Wanderlust und Naturerlebnis.
- Verserzählung / barg die Gefahr der Verniedlichung
- Ballade (DROSTE, LENAU, MÖRIKE) mit heimischen und
nicht heroischen Themen.
- Lyrische Zyklen (MÖRIKE, RÜCKERT, GRILLPARZER,
DROSTE, LENAU)
- Fortwirken der Lyrik GOETHEs und der Romantik (EICHENDORFF,
FOUQUÉ, UHLAND)
- Kleingedichte (Idylle, Naturbilder, Lebensweisheit), Stammbuchvers
- Enge Beziehung zur Musik
- Lieder
- meistens vertont
.: Drama
- Vor allem die Kunst GRILLPARZERs
- Er setzt die geschlossene Form des Dramas fort. Bei ihm
erscheinen auch österreichisch-barocke Element. Kennzeichnend
sind die feinnervigen Charaktere
- SCHILLER-Epigonen (UECHTRITZ, HALM)
- Lokalposse - Wien (NESTROY, KAISER)
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