| Klassik - Bildungsromane |
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Einige Beispiele:
 
- Wilhelm Meisters Lehr- und Wanderjahre
- Titan
- Hyperion
- Heinrich von Ofterdingen
Bildungsromane schrieben sowohl Klassiker wie auch Romantiker.
Dem klassischen Bildungsroman ist eine neue biologische Betrachtungsweise
charakteristisch: die Lehre vom Organismus, die die Gundlage
des hochklassischen Bildungsideals ist. Der Roman ist jedoch
zu sehr in der Realität verwurzelt.
In ihm wurde nicht die höchste Ausdrucksform gesehen.
(Schiller: "Roman - Halbbruder der Poesie".)
Neben dem klassischen Roman um 1795 sind noch der aufklärerische
und der empfindsame Roman (Thümmel, Wieland, Lafontaine)
präsent und gleichzeitig schon das Werther-Problem bei
Jean Paul und Tieck in einer neuer Form.
Hölderlins Hyperion beklagt den Untergang der Humanität,
das Leiden an der Menschheit.
Mit Jean Paul beginnt der romantische Humor. ("Siebenkäs").
Mit den hochklassischen Wahlverwandtschaften von Goethe werden
geheimnisvolle Naturgesetze anerkannt.
Im Trivialroman der Zeit mischen sich aufklärerische,
empfindsame und romantisierende Züge das Ideengut
der Klassik übte geringe Wirkung auf ihn aus.
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