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Philosophische Grundlegung des Idealismus:
.: IMMANUEL KANT (1724-1804)
- "Kritik der reinen Vernunft" 1781/87
Prüfung der menschlichen Erkenntnisfähigkeit,
die Kopernikanische Wendung der abendländische Philosophie
- "Kritik der praktischen Vernunft" 1788
Vorgang des sittlichen Handelns untersucht
das nicht auf der Befolgung gewisser Gebote ruht, sondern
durch den reinen, unbedingten Willen bestimmt wird, begleitet
von drei praktischen Postulaten: Gott, Freiheit, Unsterblichkeit
- "Kritik der Urteilskraft" 1790
Darstellung des ästhetischen Schaffens und des ästhetischen
Aufnehmens das Schöne und das Erhabene.
- das Schöne Gegenstand eines uninteressierten
Wohlgefallens
- das Erhabene erweckt in uns die Idee des Unendlichen
- Das Genie empfängt keine allgemeinen Gesetze von
der Natur, sondern in ihm gibt sich die Natur besondere
Gesetze
- Schöne Kunst ist die Kunst des Genies seine
Werke sind exemplarisch.
- Ewige Muster dieser Kunst: die Griechen.
.: FRIEDRICH SCHILLER (1759-1805)
Stand zuerst unter Wirkung von FERGUSON, LEIBNIZ und SHAFTESBURY,
der bereits die mechanistische Naturauffassung der Aufklärung
überwand Natur = ein vom göttlichen Geist durchseeltes,
teleologisch durchwirktes Ganzes.
Von LEIBNIZ und SHAFTESBURY: der für die Welt- und Kunstanschauung
der Klassik wichtige Begriff der Harmonie.
Seit 1792 Wirkung von Kant.
Gegensatz von Sittlichkeit und Vernunft führt SCHILLER
zum Ideal ihrer Versöhnung in der ästhetischen Harmonie.
Entwicklungsgeschichtliche Betrachtung.
Die Harmonie ist einmal in der Natur verwirklicht gewesen.
Die Kultur erst hat sie gespalten, um sie zu einer neuen Harmonie
in einer Kultur zu führen, die wieder Natur ist.
Der Verwirklichung dieses Kulturideals dient die ästhetische
Erziehung.
Anmut und Würde; Briefe über die ästhetische
Erziehung des Menschen; Über das Erhabene.
.: JOHANN JOACHIM WINCKELMANN (1717-1768)
Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in
der Malerei und Bildhauerkunst Stil der griechischen Kunst:
edle Einfalt und stille Größe (diese Worte stammen
eigentlich von Adam Friedrich Oeser).
Dieses Kunstideal in der deutschen Klassik zum Bildungsideal
von der harmonischen Einheit der Individualität und der
Ganzheit der Persönlichkeit.
.: WILHELM VON HUMBOLDT (1767-1835)
Er war ein Ästhetiker und Sprachforscher. der geistige
Begründer der Berliner Universität.
Er verkündete besonders das Humanitätsideal der
Klassik, forderte auf zu menschlicher Selbstvollendung durch
harmonische Bildung.
Sein Vorbild: die Antike.
Kennzeichnend für Humboldt: der durch Humanität
geläuterte Individualismus.
Der Wert eines Menschen beruht auf dem besonderen Beitrag,
zur Bereicherung und Vertiefung der Kultur.
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