| Klassik - Hauptgattungen |
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Das Drama der Hochklassik
gestaltete Stoffe von grundsätzlicher Bedeutung.
GOETHE: Tasso: die Frage von Genie und Gesellschaft;
Iphigenie: Humanitätsglaube
 
SCHILLER: philosophische Art der Dichtung am Stoff der Geschichte.
Hauptprobleme: menschliche Freiheit, Charakter und Schicksal,
Schuld und Läuterung.
Abhandlung:
Über den Grund des Vergnügens an tragischen Gegenständen
die tragische Läuterung in dem Sieg des Moralisch-Zweckmäßigen
über das Moralisch-Unzweckmäßige gesehen.
Die zweckwidrige Opferung des Lebens werde zweckmäßig,
wenn sie in moralischer Absicht geschehe, denn das Leben sei
nur wichtig als Mittel zur Sittlichkeit.
In der Prüfung des Todes entfalte der Mensch die Kraft
zur Gegenwirkung gegen das Schicksal. Dies sei das Vermögen
höchster Freiheit, unsere herrlichste Anlage, das Göttliche
in uns.
Sprache des klassischen Dramen
- gebunden an den Vers (vorherrschend Jambus).
- allgemeingültige Formulierungen, dient der Analyse,
wird Sentenz.
Dramaturgische Grundlinien:
- Spart mit Personen, Szene, realistischem Detail
- Elemente und Verfahrensweise der antiken Tragödie
(Chor, analytische Methode) wurden erneuert.
- Üppige Produktion auf dem Gebiet des Theaterstückes.
- Ein Gipfelpunkt: GOETHEs Leitung des Weimarer Theaters
(1791-1817).
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