erst wenn eine, bis in die Einzelheiten des Gedankenganges
reichende Gliederung vorliegt.
Soll logisch aufgebaut sein, und das Inhaltsverzeichnis
muß den Gedankengang erkennen lassen.
Man braucht nicht nur Einleitung und Unterteilung in Kapiteln,
sondern auch Überschriften zu den einzelnen Abschnitten.
(-> Bei längeren Arbeiten.)
Übliche Bezeichnung:
Große Teile = mit den großen Buchstaben (A,
B, C)
Kapitel = mit den römischen Zahlen (I, II, III)
Kleinere Abschnitte = mit arabischen Zahlen (1, 2, 3)
Bei weiteren Unterteilungen = mit kleinen lateinischen Buchstaben
(eventuell mit griechischen Buchstaben.)
Es gibt auch weitere Möglichkeiten wie:
Einteilung in fortlaufend numerierte Paragraphen.
Schrift in beliebig viele Abschnitte unterteilen und von
1 aufsteigend numerieren. Die Nummern jeder Stufe werden
mit einem Punkt versehen (werden aber nicht mitgesprochen
- z.B.: 3. 12. 7. = Abschnitt drei zwölf sieben.)
Text darf nicht zu sehr durch Überschriften aufgesplittert
werden, und diese im Text müssen mit denen im Inhaltsverzeichnis
übereinstimmen. (Man kann aber im Inhaltsverzeichnis
die Kapitelüberschriften mit Stichworten ergänzen,
ohne daß diese im Text als Überschriften erscheinen.)
Gliederung:* = im Inhaltsverzeichnis nicht aufgeführt.
Titelblatt
Widmung
Vorwort \ können auch umgekehrt stehen
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis (evtl. auch vor einem Bildanhang)
Abkürzungsverzeichnis (evtl. auch vor dem Literaturverzeichnis)
Einleitung (Persönliches, z.B. Dank - gehört
in ein Vorwort)
Haupttext
Schluß (sollte sinnvoll benannt werden, wie "Ergebnisse",
"Zusammenfassung" oder "Ausblick")
Exkurse
Abbildungen oder Textbeigaben
Literaturverzeichnis
Register
(bei Dissertationen: Lebenslauf)
Inhaltsverzeichnis muß die Seitenzahlen immer nennen.
Seitenzählung wird vom Titelblatt an gerechnet und auf
der ersten Textseite begonnen. Es soll in einer Zählung
weitergeführt werden.
(Manchmal wird für das einleitende Material eine eigene
Zählung -> in römischen Zahlen verwendet.)
Seitenzahl steht oben über der Mitte des "Satzspiegels"
(-> linker Rand wird in der Regel größer bemessen.)
Ein Kapitel sollte immer auf einer neuen Seite beginnen -
Seitenzahl kann hier unten in der Mitte stehen oder ganz fehlen.
Der Titel
Der Titel muß klar und genau erkennen lassen welcher
Gegenstand behandelt wird.
Nützlich: Verbindung von Ober- und Untertitel.
(So kann man am Anfang schon den Kerngedanken oder mindestens
den Aspekt, unter dem die Forschung geführt wurde,
ausdrücken.)