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Schriftliche Form germanistischer Arbeit
Die Gliederung des Manuskripts


Beginn der Ausarbeitung:

erst wenn eine, bis in die Einzelheiten des Gedankenganges reichende Gliederung vorliegt.

  • Soll logisch aufgebaut sein, und das Inhaltsverzeichnis muß den Gedankengang erkennen lassen.

  • Man braucht nicht nur Einleitung und Unterteilung in Kapiteln, sondern auch Überschriften zu den einzelnen Abschnitten. (-> Bei längeren Arbeiten.)


Übliche Bezeichnung:

  • Große Teile = mit den großen Buchstaben (A, B, C)

  • Kapitel = mit den römischen Zahlen (I, II, III)

  • Kleinere Abschnitte = mit arabischen Zahlen (1, 2, 3)

    Bei weiteren Unterteilungen = mit kleinen lateinischen Buchstaben (eventuell mit griechischen Buchstaben.)

Es gibt auch weitere Möglichkeiten wie:

  • Einteilung in fortlaufend numerierte Paragraphen.

  • Schrift in beliebig viele Abschnitte unterteilen und von 1 aufsteigend numerieren. Die Nummern jeder Stufe werden mit einem Punkt versehen (werden aber nicht mitgesprochen - z.B.: 3. 12. 7. = Abschnitt drei zwölf sieben.)

  • Text darf nicht zu sehr durch Überschriften aufgesplittert werden, und diese im Text müssen mit denen im Inhaltsverzeichnis übereinstimmen. (Man kann aber im Inhaltsverzeichnis die Kapitelüberschriften mit Stichworten ergänzen, ohne daß diese im Text als Überschriften erscheinen.)
    Gliederung:* = im Inhaltsverzeichnis nicht aufgeführt.

  • Titelblatt

  • Widmung

  • Vorwort \ können auch umgekehrt stehen

  • Inhaltsverzeichnis

  • Abbildungsverzeichnis (evtl. auch vor einem Bildanhang)

  • Abkürzungsverzeichnis (evtl. auch vor dem Literaturverzeichnis)

  • Einleitung (Persönliches, z.B. Dank - gehört in ein Vorwort)

  • Haupttext

  • Schluß (sollte sinnvoll benannt werden, wie "Ergebnisse", "Zusammenfassung" oder "Ausblick")

  • Exkurse

  • Abbildungen oder Textbeigaben

  • Literaturverzeichnis

  • Register

  • (bei Dissertationen: Lebenslauf)

Inhaltsverzeichnis muß die Seitenzahlen immer nennen. Seitenzählung wird vom Titelblatt an gerechnet und auf der ersten Textseite begonnen. Es soll in einer Zählung weitergeführt werden.


(Manchmal wird für das einleitende Material eine eigene Zählung -> in römischen Zahlen verwendet.)

Seitenzahl steht oben über der Mitte des "Satzspiegels" (-> linker Rand wird in der Regel größer bemessen.)

Ein Kapitel sollte immer auf einer neuen Seite beginnen - Seitenzahl kann hier unten in der Mitte stehen oder ganz fehlen.


Der Titel

    • Der Titel muß klar und genau erkennen lassen welcher Gegenstand behandelt wird.

    • Nützlich: Verbindung von Ober- und Untertitel. (So kann man am Anfang schon den Kerngedanken oder mindestens den Aspekt, unter dem die Forschung geführt wurde, ausdrücken.)

 


Mehr zur Form
»Die Gliederung des Manuskripts
»Das Zitieren
Zwei Gruppen von Zitaten
»Die Anmerkungen
»Das Literatur-
verzeichnis
& Das Schriftbild
»Reihenfolge der Angaben
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