Literatur Hausarbeiten Forum Literatur-Hausarbeiten
» Buchempfehlungen   [ NEU: ] » Hausarbeiten Downloaden
Hauptkategorien
» Literarische Gattungen
» Deutsche Literatur
» Schriftliche Form germanistischer Arbeit
» Lektüre
Newsletter

Bestellen
Abbestellen




 

Schriftliche Form germanistischer Arbeit
Das Zitieren - Zwei Gruppen von Zitaten


Zitate aus der Primärliteratur:

  • vollständige -> praktisch z.B. bei den Gedichtinterpretationen.
  • nur Ausschnitte -> um die Aussagen mit Belegen zu veranschaulichen.


Zitate aus der Sekundärliteratur (aus wissenschaftlichen Arbeiten):

  • Verfasser bringt diese, weil er mit ihnen übereinstimmt, zur Bekräftigung der eigenen Meinung.
  • Verfasser benützt es, weil er anderer Ansicht ist, als Ausgangspunkt einer Diskussion.

Jedes Zitat muß drei Forderungen genügen:

1. Es muß u n m i t t e l b a r sein (der Verfasser muß den Text selbst vor Augen gehabt haben. (Wenn er trotz aller Anstrengungen den originalen Text nicht beschaffen konnte, und so die Zitate nicht überprüfen konnte, soll zur Quellenangabe den Zusatz hinzufügen: "zitiert nach: ..." (in erster Linie bei Sekundärliteratur).


Bei Primärliteratur müssen zuverlässige Ausgaben benützt werden. (Historisch-kritische Ausgaben, oder Originaldrucke.)


2. Es muß g e n a u sein: Buchstäblich genau, und der Sinn darf durch die Lösung aus der Zusammenhang nicht entstellt sein.
(Erhaltung der alten Schreibweise, sogar inhaltliche und orthographische Fehler müssen übernommen werden. Durch ein zugesetztes [!] können wir anzeigen, daß der Fehler nicht beim Abschreiben unterlaufen ist.)


Erlaubte Änderungen müssen auch erkennbar sein.

Man darf hervorheben, unterstreichen, sperren, halbfett und kursiv setzen lassen, aber (mindestens) bei der Quellenangabe muß vermerkt werden: "Hervorgehoben vom Verfasser."

Auch auf Weglassung müssen wir hinweisen (Einfügung von drei Punkten, üblich in eckigen Klammern). Bei umfangreicheren Auslassungen ist es besser das Zitat zu schließen und einen überleitenden Zwischentext einzufügen. Ein Einschub in den Text wird in eckige Klammern gesetzt. (z.B. als Erklärung zum Personalpronomen)


3. Es muß z w e c k e n t s p r e c h e n d sein. Darf weder länger noch kürzer sein als es nötig wäre. Der Zusammenhang muß mit eigenen Worten erläutert werden.
Es ist wichtig, daß Zitate immer eine Vorbereitung bzw. eine Auswertung haben.


.: S c h r i f t b i l d

Längere Zitate hebt man üblicherweise vom übrigen Text ab (indem man sie um 5 Leeranschläge einrückt.
Der Beginn des Zitats wird um 3 Leeranschläge nochmals eingerückt wenn es sich um den Beginn eines Absatzes handelt.
Das Zitat selbst wird mit engem Zeilenabstand geschrieben und durch größeren Zeilenabstand vom vorhergehenden und folgenden Text getrennt. Die abgehobene Zitate brauchen nicht mehr in Anführungszeichen gesetzt zu werden.

Kürzere Zitate werden durch doppelte Anführungszeichen getrennt. Zitate innerhalb von Zitaten werden mit einfachen Anführungszeichen versehen.


Zitate im weiteren Sinne sind:

  • Titel von Büchern,
  • Zeitschriften,
  • Aufsätzen usw.

Sie bedürfen keiner Hervorhebung in den förmlichen Literaturangaben des Literaturverzeichnisses und in der Fußnoten. Innerhalb des Textes werden sie in doppelte Anführungszeichen gesetzt.

Zitate sind Belege - Belege müssen nachprüfbar sein.

Zu jedem Zitat gehört deshalb die Quellenangabe.
(Es muß eindeutig sein und so knapp wie möglich.)


Wird ein Text häufiger zitiert, brauchen wir bei der ersten Nennung sämtliche Angaben, in den nächsten können wir uns aber auf knappe Quellenangaben beschränken (die stehen eventuell hinter dem Zitat in runden Klammern.).

Wenn mehrere Werke abgekürzt zitiert werden, geben wir ein Abkürzungsverzeichnis.

Bandangabe soll von der Seitenangabe durch Komma getrennt werden.

Zwischen Stellenangaben aus verschiedenen Bänden stehen Strichpunkte.

Mehr zur Form
»Die Gliederung des Manuskripts
»Das Zitieren
Zwei Gruppen von Zitaten
»Die Anmerkungen
»Das Literatur-
verzeichnis
& Das Schriftbild
»Reihenfolge der Angaben
Werbung
2006-Literatur Hausarbeiten | Impressum | Sitemap | Literatur-Links | Empfehlenswertes
Umsetzung: Webdesign & CMS 2006 by Homestage