Erste Literaturaufzeichnungen sollten in einer Form niedergeschrieben
werden, die die spätere Verwendung erleichtert.
1. Schritt: Bibliographieren
Hilfe für Literatursuche:
Raabe, Paul: Einführung in die Bücherkunde zur
deutschen Literaturwissenschaft. Sammlung Metzler. 10.
Aufl. 1984.
Dazu noch: Karteikarten oder Karteiblätter (= Titelkarten)
- ermöglichen die Ergänzungen und Verbesserungen
und sind leicht in die gewünschte Reihenfolge und Ordnung
zu bringen.
a. Sollten einheitliche Größe haben (am
besten Format DIN A 6 - Postkartengröße.)
b. Für jedes Buch und jeden Aufsatz muß
eine eigene Karte angelegt werden.
c. Bei der Beschriftung muß darauf Rücksicht
genommen werden, daß die
Angaben später vielleicht eine Berichtigung bzw. Ergänzung
brauchen.
2. Schritt: Lektüre und Exzerpieren
Bei Schriften die leicht greifbar oder im eigenen Besitz
sind: keine zusammenhängende Exzerpte.
Bei Büchern, deren Beschaffung mehr Mühe macht
(und noch besonders bei dichterischen Texten): ziemlich
ausführlich exzerpieren und zitieren.
Umfangreichere Exzerpte schreibt man auf DIN A 5-Blätter.
(Durch einmaliges Falten können wir es leicht auf Postkartengröße
bringen.) Man soll den Faltrücken nach oben stellen,
damit andere Karten nicht in das Faltblatt geraten. (Mehrere
Blätter eines Exzerpts faltet man nicht einzeln.)
Format DIN A 4 verwendet man erst für Ausarbeitung.
Exzerpte und Notizen reiht man unter entsprechenden Stichwort
ein. Auch dabei sollen die genauen Quellenangaben immer
vermerkt sein.
Praktisch: auf der Titelkarte zu vermerken, unter welchen
Stichworten Notizen aus dem Buch zu finden sind. (Man bedient
sich öffters der Querverweisungen.)
Beim längeren Zitat: hält man den Beginn der neuen
Seite fest. (Man schiebt die neue Seitenzahl eingeklammert
in den Text ein.)